Seltsame Erlebnisse

Donnerstag, 12. Juli 2007

Schon mal jemand...

... den Ölmeßstab seines Autos verloren?

Wir haben's geschafft. Fragt sich nur, wer von uns beiden da so umnachtet war...

Sonntag, 8. Juli 2007

Himmelsleuchten

Ich habe gestern am Heimweg vom Rathausplatz (die Live Earth-Konzerte wurden dort auf Open-Air-Leinwand übertragen), es war wohl kurz vor Mitternacht, zuerst drei, in etwas Abstand dann noch ein weiteres leuchtendes Objekt am Himmel beobachtet.

Es waren weder Flugzeuge noch Sterne. Ich musste an Meteoriten oder brennende Flugzeugteile in sehr großer Höhe und Entfernung denken.

Die Erscheinungen verströmten ein warmes gelb-oranges Leuchten, das abnahm, je weiter sie zu Boden sanken und erloschen nach etwa einer halben Minute ganz.
Sternschnuppen, die ich bisher beobachtet habe, leuchteten viel heller-weiß, sie fielen wesentlich schneller (eine Sekunde) und zogen eine Spur über den Himmel.

Nun bin ich sehr neugierig, ob jemand etwas Ähnliches südlich von Wien, vermutlich über Brunn oder Mödling, beobachtet hat und natürlich auch, was ich da genau beobachtete.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Bedenklich?

Sollte ich über meine Lesegewohnheiten nachdenken, wenn ich am Ende der Buchseite zur Maus greife, um umzublättern?!

Montag, 12. Juni 2006

Neben der Spur

Irgendwie bin ich nicht so recht bei mir, man findet mich eher einen Schritt neben mir vor. Ein zweitesmal, ziemlich gleichaussehend.
Wobei ich mir nicht sicher bin, welches Ich nun das Original ist.
Das eine Ich versucht mühsam den Worten anderer zu folgen und halbwegs sinnvolle Antworten auszuspucken, während sich das andere Ich in verworrenen Gedanken ohne Anfang und ohne Ende verliert, nach einem Sinn braucht man in diesem Wirrwarr ohnehin nicht zu suchen, der hat sich von vornherein selbst disqualifiziert.
Wie ein buntes Wollknäuel, von jeder Nuance ist ein kleiner Teil enthalten, doch kann niemand die tatsächliche Farbe des Ganzen bestimmen.
Mein Blick irrt suchend umher, bleibt hin und wieder irgendwo hängen, stiert auf einen Fleck der ihn grundlos gefangen hält, um nach wenigen Augenblicken weiterzurotieren, ahnungslos nach etwas suchend das wohl für immer verborgen bleibt, wenn es denn überhaupt jemals existiert hat.
Hat hier irgendwer eine Ahnung, worum es geht? Ich nicht.

Samstag, 13. Mai 2006

Merkwürdiges Nachtgebaren

Fräulein Kinkerlitzchen läßt es sich nicht nehmen, beim Lu-Ge-Ab dabeizusein, ist die Aktion doch ideal, um den nach mehreren Monaten etwas erlahmten Schwung in punkto gesunde Ernährung und Sport wieder aufzufrischen.

Was mir heute allerdings zu denken gibt, ist mein merkwürdiges Verhalten in der Nacht.

Kann ich tagsüber den Verlockungen von Schokolade, Chips, Sahne und ähnlichen Leckereien sehr gut widerstehen, ohne daß es allzuviel Disziplin kostet, so sieht das ganz anders aus, sobald sich die Sonne hinter den Berg zurückzieht.

Regelmäßig um etwa drei oder vier Uhr früh wache ich auf und stromere ziellos getrieben durch die Wohnung.
Ein kurzer Besuch beim Liebsten von allen - der noch immer vor dem Rechner sitzt, bestens ausgestattet mit Chips, Schokolade und anderen Unsäglichkeiten - und schon haben meine Hände zugegriffen, eine Handvoll Kalorienlastiges abgestaubt und selbiges sofort in meinen Mund verfrachtet.
Viel schneller als ich um diese Uhrzeit denken kann, hat mein Körper sich dies erlaubt und liegt gleich wieder mit einem wohligen Lächeln im Bett.

Was ist da los?
Liegt es daran, daß ich glaube, im Finstern Verschlungenes hat keine Kalorien, weils ja keiner gesehen hat?
Kann ich nachts nur instinktiv funktionieren ohne mitzudenken?

Ich vermute mal, daß mein Blutzucker-Spiegel in der Nacht ziemlich absinkt und ich deshalb aufwache, das würde auch erklären, daß sich diese Ereignisse immer zwischen 3 und vier Uhr morgens abspielen und ich danach wieder super weiterschlafe.
Nur, was tun dagegen? Ideal ist das ja nicht gerade. Zwar verschlinge ich nicht gleich eine Tafel Schokolade, aber ein bis zwei Stück und/oder ein paar Chips jagen die Kalorienrechnung doch ziemlich unnötig in die Höhe.

Kennt ihr das Problem? Irgendwelche Verhaltenstipps? Bitte gleich mal rüberreichen!!

Es dankt ein Fräulein mit nächtlichem Triebverhalten.

Mittwoch, 12. April 2006

Was für ein Sager!

Soeben von irgendeinem Deutschen "Promi" in irgendeiner Show auf RTL gehört:

"Diese Frau ist wirklich unglaublich. Ich würde sie so gerne kennenlernen. Sie hat tatsächlich zwei verschiedene Augen!"

No na net, des haben alle Frauen die ich kenne!

Freitag, 24. Februar 2006

Spätabends nur berührungslos!

Gestern hatte Frl. Kinkerlitzchen endlich wieder einen produktiven Tag. Die letzten Wochen gingen ja eher schleppend voran.
Gut gelaunt stellte sie am Abend ihre Kutsche mangels freier Parkplätze in eine öffentliche Garage.
Zwar wollte der Automat keine Papiertickets ausstellen, aber die Bankomatkarte nahm er dankend entgegen.
Nach einem angenehmen späten Abendessen mit den aus G. angereisten Eltern, begab sich Frl. Kinkerlitzchen beschwingt zurück zu ihrem geparkten Gefährt.

Üblicherweise bezahlt man die Parkgebühren vor Ausfahrt an der Kasse - dieses System ist zumindest Frl. Kinkerlitzchen vertraut.
Doch Teufel auch, in der gesamten vermaledeiten Garage findet sich kein Kassenautomat.
Gut, dann eben einfach mal rausfahren, vielleicht kommt ja am Schranken der entscheidende Hinweis.
Rolltor geht auf, Schranken bleibt zu.
Ah, linker Hand befindet sich ein Automat ähnlich dem bei der Einfahrt, also flugs die Bankomatkarte nochmal in den Schlitz gesteckt,...
Nichts. "Nur berührungslos" ist die einzige Information die die LCD-Anzeige von sich gibt.
Gut, also Karte wieder rausziehen und lockend vor das Automaten-Mäulchen halten, bis dieser sich entschließt das Kärtchen sanft einzuziehen.
Na bitte - geht ja!

Klack!!!

Was? Hat der etwa? Oh nein, du schäbiger Vielfraß! Erst zierst du dich und dann schluckst du die Karte und fertig?
Der Schranken bleibt natürlich zu.

Frl. Kinkerlitzchen drückt hektisch alle verfügbaren Knöpfe, in der Hoffnung auf ein Wunder, da ertönt eine Stimme aus dem Blechtrottel: "Bitte Motor abstellen, ansonsten ist keine Sprechverbindung möglich!"
Gut konditioniert folgt unser Fräulein dieser Anweisung und siehe da, es meldet sich ein diensthabender Mensch.
Sein Vorschlag: "Setzen Sie den Wagen mal ein paar Meter zurück, vielleicht gehts ja dann und die Karte kommt wieder raus."

Gesagt, getan, einziger Erfolg, das Rolltor ist jetzt auch wieder zu.
Also schnell aus dem Auto gehüpft und wieder raus zum Retter in der Not.
"Doch halt, aufgepasst Frl. Kinkerlitzchen! Die Tür läßt sich von außen nur mit der Eingabe eines Teils der Kontonummer öffnen, die wissen Sie nicht auswendig!", so meldet sich die innere Stimme, die bislang mit Fluchen beschäftigt war, zu Wort. Frl. Kinkerlitzchen legt mangels Türstopper ihre Tasche in den Türspalt.

"Hallo, sind Sie noch da? Das hat jetzt nix gebracht, Karte ist noch immer nicht wieder rausgekommen!"
tüttüttüt,...,tüt,.....tütüt...und aus.
Mittlerweile fragt sich unser Fräulein, was sie im letzten Leben Furchtbares getan hat, um diese Odysee verdient zu haben.
Nächster Schritt, Garagen-Notdienst per Handy kontaktieren. Wieder derselbe junge Mann, der in diesem Fall auch nur den Kollegen vom Journaldienst vorbeischicken kann. Dauer ca. 30 min.
Gut, halbe Stunde ist vertretbar, nur leider meldet sich nun die Blase zu Wort:" Sorry, ich weiß, ungünstig wie immer, aber schön langsam wirds verdammt eng hier!"

Toiletten gibts hier natürlich nicht, wie auch, wenns nicht mal ne Kasse gibt.
Dunkle Winkerl gibts zwar jede Menge, doch leider auch ebenso viele Videokameras.
Also zurück ins Auto und dem Liebsten von allen sein Leid klagen - leider ohne allzuviel Verständnis ;o(
Nun gut, dann eben Hermosura anrufen, die ist immer zur Stelle, wenn man sie dringend benötigt.
Nachdem der erste Lachkrampf abgeklungen war, kam, was kommen mußte:"Weißt eh, was in den Horrorfilmen immer so passiert, ich könnte da nicht so rumsitzen, in einer leeren Garage um Mitternacht."
"So finster isses auch wieder nicht, ich schau aßerdem laufend in den Rückspiegel, um zu wissen, was hinter mir vorgeht!"
"Hast du irgendeine Waffe?!"
"Nein, Schlüssel, Feuerzeug, CDs, die abgeschraubte Antenne,... Doch, da hinten liegt ein kleiner Werkzeugkasten!"
"Nimm einen Schraubenzieher!"
"Lieber nicht, in meiner Panik stech ich mir damit selbst ein Auge aus, wenn der Journalmann kommt!"
"Naja, dir passiert eh sicher nix! Brauchst keine Angst haben!"

Da sich die Garage im tiefsten 15. Wiener Gemeindebezirk befindet, fühlt sich Frl. Kinkerlitzchen lediglich durch die Gewissheit, daß sie sich in der vergitterten Garage und nicht davor befindet, etwas getröstet - der inneren Stimme sei Dank!

Dann gewinnt der Harndrang wieder die Übermacht.
Frl. Hermosura: "Na geh doch einfach ins Stiegenhaus, aber schnell, weil wenn du grad machst und der Mann vom Journaldienst kommt daher, dann schaut das ziemlich blöd aus!"
"Stimmt, wer weiß, wie lang der dann vor Ort noch braucht, ich kann ja schlecht in seiner Gegenwart ein Lackerl machen! Aber die Kameras!... Hey, ich könnte die Kapuze aufsetzen."
"Genau! Und eine Sonnenbrille!", ein weiterer Ratschlag von Frl. Hermosura. Die Gute denkt auch an alles!

Plötzlich stört ein einfahrendes Auto die Überlegungen - der Retter in der Not ist da! Schneller als erwartet, dem Himmel sei Dank!

"Schau ma mal, ob ich Ihnen helfen kann.", so die lakonische Antwort auf Frl. Kinkerlitzchens euphorische Begrüßung.
Der gelbe Blechtrottel wird aufgeschlossen, die Karte aus der Auffangwanne entnommen, Frl. Kinkerlitzchen zeigt ihren Ausweis und darf von hinnen fahren.

Freundlich, wie sie ist, bietet sie dem Retter noch ein Kekserl aus ihrem Notproviant an, er lehnt aber dankend ab, ist wohl kein Süßer. Den Wagen gestartet, rausgerollt, der Schranken öffnet sich, als hätte er dies nie verweigert. Den Wagen erneut gestartet, weil das Roß sich in Gegenwart eines Mannes klarerweise verschlucken muß und ab die Post, nachhause.

Wieder ein Abenteuer überstanden, was für ein Tag!

An dieser Stelle möchte Frl. Kinkerlitzchen sich bei Frl. Hermosura nochmals ganz herzlich für das wunderbare Feedback bedanken. Ohne sie hätten 20 min. Wartezeit wahrscheinlich eine Ewigkeit gedauert!

Montag, 19. Dezember 2005

soeben

Soeben fuhr eine Straßenbahn mit gelbem Achtung-hier-komme-ich-Blinke-Licht die Autobahnauffahrt hinauf.

Montag, 21. November 2005

Rätselhaftes männliches Balzverhalten

Frl. Kinkerlitzchen war ja am Wochenende seit langer Zeit mal wieder fort. Also, so richtig, mit Musik und Alkohol und jungen Leuten im Luftschutzbunker.
Da sie mit einer ganzen Partie Hühner Mädels vor Ort war, war gute Stimmung garantiert. Andere Leute hatten möglicherweise den Eindruck, es mit einem Haufen Irrer von der Baumgartner Höhe zu tun zu haben, doch das ist auch verständlich, schließlich hatten wir eine Begleitperson, die Betreuerin in der Tagesklinik für Psychiatrie ist, dabei und machten auch kein Geheimnis daraus.

Im Zuge dieses Abends hatte ich die Gelegenheit männliches Balzverhalten aus der Nähe zu beobachten. Und ich konnte die Reaktionen der Rüsselträger einfach nicht nachvollziehen.

Angenommen ich hätte die Wahl zwischen:

Mädchen A: spindeldürr, interessantes Gesicht, lässige Klamotten, exzentrischer Tanzstil, schaut meistens ernst drein.

Mädchen B: genau zwischen schlank und mollig, Jean und T-Shirt, pfiffiger Gesichtsausdruck der sich mit Lachen abwechselt, auch sie tanzt voller Freude ohne Wert auf perfekte Performance zu legen.

Mädchen C: sehr schlank, witziger Kurzhaarschnitt, Jean und T-Shirt, hübsches Gesicht mit breitem Lächeln, tanzt nicht sooo auffällig, ist aber immer in Bewegung, wird teilweise von nicht nachvollziehbaren Lachkrämpfen geschüttelt – gemeinsam mit Mädchen D

Mädchen D: mollig, hübsches Gesicht, halblange Haare, schwarze Hose, schwarzes Shirt, tanzt anfangs nicht, erst zu späterer Stunde, lacht aber viel mit Mädchen C.

Mädchen E: schlank, Jean, schwarzes Shirt und Handtasche, halblange brunette Locken, nettes Gesicht, aber auch nicht besonders hübsch. Spricht nicht soviel mit den andern, wippt die ganze Zeit mit angestrengtem Lächeln herum, passt vom Typ her nicht so richtig zur Location.


Ich weiß, welche dieser fünf Grazien ich ansprechen würde bzw. ansprechend finde und welche nicht.

Doch wie sehen das die männlichen Artgenossen? Das weiß ich mittlerweile, doch bitte erklärt mir einer WARUM?!?!?!?

Sonntag, 2. Oktober 2005

Wahnsinn?

Spinnen, die nur ich sehe, werden plötzlich zu Blumen, die durch den Raum schweben.

Aktuelle Beiträge

trotzdem sehr geil! *lach*
trotzdem sehr geil! *lach*
Paulaline – 17. Jul, 22:31
Hui, da passt aber eine...
Hui, da passt aber eine gut auf! Schon ausgebessert...
Kinkerlitzch3n – 17. Jul, 22:20
FEHLER!
abgesehen davon, dass es jeweils im zweiten Teil "watchES"...
Esewine (anonym) – 17. Jul, 16:05
Man kann dünne Papierballons...
Man kann dünne Papierballons mit Feuer (heißer...
Nielsson – 7. Jul, 09:57
Himmelsleuchten
ja, ich hab gestern das aus maria enzersdorf gesehen...
chris (anonym) – 6. Jul, 22:57

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