Samstag, 2. Dezember 2006

Schule

Hihi, ich sitz grad als stilles Heinzelmännchen in der Schule.
Die Alex gibt HTML-Unterricht für 11-12jährige und ich hab sie herbegleitet.

Lustig ist das, wiedermal Unterricht zu verfolgen, der nicht auf Erwachsene zugeschnitten ist.
Vor allem die Beobachtung der Kinder, der eine liest nebenbei und surft bevorzugt auf die Lego-Seite - nur blöd, daß ihn der Ton jedesmal verrät, hehe. Der andere muß sich immer ein wenig in den Mittelpunkt stellen, weiß alles besonders genau, ist so ein kleiner Oberchecker, trotzdem nicht unsympathisch, ist sprachlich gewandt und wendet viel Wortwitz an.
Ein weiteres Mädchen hat wohl noch nicht viel mit Computern zu tun gehabt, sitzt eher still da und fragt lieber dreimal nach, ob das auch so passt, bevor sie was macht.

Mittwoch, 6. Dezember 2006

laaaaaaaaaangsaaaaaaaam

Mein Lapi ist derart lahmarschig, wahrscheinlich hätt ich meine Mails schneller gelesen, wenns Briefe via Postler wären.

Zudem quält mich seit heute Nacht starker Kopfschmerz, hat mich sogar vom Schlaf abgehalten und will und will nicht weggehen.

Ansonsten hab ich heut einige Stunden lang das Szenario am Arbeitsamt beobachtet, beim Blick in den Spiegel festgestellt - ich brauche dringenst einen Friseurtermin und gleichzeitig realisiert, daß ich keine Ahnung hab, wann ich den terminmäßig unterbringen soll.

Bin vollkommen erledigt und k.o. und muß soooviel erledigen, wächst mir grad wieder ein bissl über den Kopf hab ich das Gefühl.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Tagewerk - Kipferl


  • etwa 80 Schinkenkipferl

  • 43 Kipferl mit Rucola-Creme fraiche-Fülle

  • der Liebste von allen stellt gerade fest, daß 12 davon (die ersten waren eher Kipfe, so groß) doch für ein sehr starkes Völlegefühl sorgen
  • ja Alex, du bekommst auch was davon

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Heinzelmännchen über?

Kann mir bitte jemand ein paar Heinzelmännchen schicken, die mir unter die Arme greifen?

Oder eine gute Fee, die mich an der Hand nimmt und mich beruhigt und sagt, komm, jetzt machen wir das und dann das nächste, dazwischen ruhst du dich aus und wir werden alles langsam aber rechtzeitig hinkriegen.
Und einige Sachen bekommen jetzt Priorität 3 und 4 verpasst, die legen wir auf die Seite, die interessieren uns momentan nicht, die machen wir dann, wenn es der Termin verlangt und es dir auch wieder besser geht.

Das Lächerliche dran ist, daß mir ja gar keine Wahnsinnsleistungen abverlangt werden, ich brauch mich ja nur um unsere Einkäufe, die Wäsche und ein bisschen Ordnung im Haushalt kümmern.
Dazu dann noch einige Stunden in der Woche für die Alex, ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen, ein paar Termine wahrnehmen, ein paar Leute treffen, ein paar Telefonate führen, ein paar Kostenvoranschläge einholen, ein paar Entscheidungen treffen, ein paar Sachbücher lesen, ein paar Sachen für die Fortbildung ausdrucken, laminieren etc., ein paar Fördertests und -übungen trainieren, ein paar Stunden spazierengehen, und schon überrollt mich wieder die Fülle der Dinge die erledigt werden müssen.

Momentan verfluche ich diese Winterdepression ganz gewaltig, ich kann sie einfach nicht brauchen!! Warum verschwindet sie nicht einfach und läßt mich mein Leben in Ruhe leben, ich hab doch soviel zum Positiven verändert, warum kann das nicht honoriert werden?

Ich will nicht jammern, aber ich schaffe es einfach nicht, einen ganz normalen Tag wie jeder andere durchzustehen.
Ich bin nach wenigen Stunden total erschöpft, muß schlafen, kann dann in der Nacht wieder nicht gut schlafen, obwohl ich eh ständig todmüde bin, ein Teufelskreis.

Schon seit Tagen, fast Wochen zeichnet es sich ab, die Situation spitzt sich immer mehr zu, obwohl ich versuche, mich nicht selbst verrückt zu machen. Ich weiß, daß nix so heiß gegessen, wie gekocht wird, was nicht geht, bleibt eben liegen, trotzdem seh ich ständig nur den Riesenhaufen von Dingen, die ich machen muß vor mir und kann Teile davon, die jetzt nicht unbedingt sein müssen, einfach nicht ausblenden.

Nun ja, es bleibt wieder mal nix anderes die Situation als gegeben hinzunehmen, zu versuchen, die Dinge in meinem Tempo irgendwie auf die Reihe zu kriegen, mich brav regelmäßig vor die Lichtlampe zu setzen und auf den Frühling zu warten.
Seid mir nicht böse, die alte Leier zum x-ten Mal zu lesen, ihr könnt ja wegclicken, ich mußte es einfach mal wieder loswerden.

Freitag, 15. Dezember 2006

Hahaha

Ha! - Wieder einer weniger! Irgendwann komm ich schon an mein Ziel!!

Freitag, 22. Dezember 2006

Grusel-Wusel

Die Süße in der Mitte hat mir Frl. Spion als Erinnerung an gemeinsame Grusel-Wusel-Film-und-Kreisch-Orgien überreicht.

Zum Ausgleich gabs dazu ein Schutzengerl aus Porzellan, hehe.

Endspurt

Hach, gestern der letzte Arbeitstag für dieses Jahr, wie sich's gehört recht stressig mit Weihnachtsgeschenke besorgen und verpacken (nicht für mich, ich war schon einen Tag vorher fertig ;o))

Jetzt bring ich gemeinsam mit meiner Perle die Wohnung noch in Ordnung, Wäsche ist schon eingeschalten, im Labor war ich auch.
Später dann noch den Yogi besuchen und Geschenk überbringen und das Ersehnte für den Liebsten besorgen.
Dann noch Geschenke einpacken, Steuerausgleich weitermachen - ahja, zur Post muß ich auch noch.
Und für Biodanza soll ich auch noch was machen, mal sehen, ob sich das ausgeht.

Morgen gehts dann ab in die Heimat und nach 1-2 Tagen dann in die Heimat des Liebsten, um seine Liebsten zu besuchen, wir versuchen unsere Zeit immer möglichst gerecht aufzuteilen.

Tja und dann ist eh schon Sylvester, das werd ma aber ganz gemütlich angehen, vielleicht verschlaf ich es einfach, mir ist nicht nach Jahreswechsel-Feiern, bin froh wenn ich meine Ruhe hab.
Obwohl, diese Woche war eh deutlich besser, der Durchhänger von letzter Woche hat sich glücklicherweise nicht durchgezogen. Es war wohl wirklich hilfreich, einige Sachen für nächstes Jahr auf die Seite zu packen.

Jetzt muß eigentlich nur mehr mein Kopf aufhören zu brummen, dann kann ich schon ziemlich zufrieden sein.

Samstag, 23. Dezember 2006

Fast perfekt

Nun hab ich das Klischee der schrecklichen Weihnacht schon halbwegs erfüllt.
Dachte ich vorgestern noch, daß ich alles halbwegs stressfrei unter einen Hut gebracht hab, schaut die Lage heute schon wieder anders aus.

Wie soll man auch zwei Menschen auf einen gemeinsamen Nenner bringen, die in einigen Dingen so unterschiedlich sind.
Einer davon möchte noch alles schnell erledigen (z.B.: Geschenke einpacken, Verpackungszeug wegräumen, Geschirr spülen, Wäsche wegräumen, Sachen packen) bevor die beiden die Reise gen Heiligen Abend + Familie antreten, um dann endlich durchschnaufen zu können, möglichst auch ohne allzuspät im Heimathafen anzulangen, damit die Lieben nicht wieder enttäuscht ob der späten Ankunft sind.

Für die andere Person hat Weihnachten aber schon begonnen, auch wenn noch eine Kleinigkeit zu besorgen ist. Erstgenannte wird diese Kleinigkeit dann eben am Dienstag einpacken (sie kann das nämlich viel besser als er), wichtig ist jetzt vor allem, daß man(n) langsam vorm Computer zu sich selbst findet, er ist ja schließlich grade erst aufgestanden (was ca. 2 Stunden kontinuierliches Sempern der ersten Person erforderte, bis der Erfolg endlich eintrat), und dann kann man ja mal schauen, was noch zu tun ist.
Schließlich ist Weihnachten, das soll möglichst stressfrei ablaufen.

Nur dumm, daß dieses Nicht-festlegen-Wollen und Um-Gottes-Willen-keine-Zeiten-wann-was-zu-tun-gedacht-wird-nennen die erste Mitwirkende unserer kleinen Adventsgeschichte zur Weißglut treibt. Denn sie hat ganz gerne zumindest einen Überblicks-Plan, wann was passiert, wann man damit rechnen kann, das Haus zu verlassen, damit sie sich in etwa einteilen kann, wann sie die allerletzten Kleinigkeiten noch erledigt, die ja sonst keiner tut, die aber um das Gewissen ruhig zu halten, gemacht werden müssen.
Weihnachten soll ja schön sein.

Genau, und deshalb sind auch die ersten Tränen schon geflossen und der Gedanke an einen kleinen Schnaps zur Beruhigung wurde auch schon abgewogen.
Aber wieder verworfen, man kann sich ja nicht dauern betüdeln, nur weil der andere etwas nicht so läuft, wie man gerne hätte.

Diese Geschichte spielt sich in kleinen Variationen nicht nur zu Weihnachten ab, sondern so ziemlich jedesmal, wenn Frl. Kinkerlitzchen und der Liebste von allen einen Besuch bei den Eltern planen. Oder sonst wo.
Ein Jammer ist das und jedes Mal sagt sich das Fräulein, nimms nicht so ernst, er ist halt so, stress dich nicht, es hat keiner was davon, wenn du nur rummeckerst, schneller gehts davon auch nicht.
Trotzdem, sie kann einfach nicht ruhig bleiben, sie tigert gereizt in der Wohnung auf und ab und wundert sich, wenn der Liebste irgendwann grantig reagiert, wo sie ihn doch nur permanent auffordert dieses und jenes zu tun und bitte, bitte seinen Arsch etwas schneller zu bewegen als in Zeitlupe. Das ist ja wohl nicht zuviel verlangt, oder doch? Irgendwie ist dieses Verhalten aber nicht zielführend, es scheint, als würde der Liebste proportional zur Häufigkeit der Aufforderungen immer langsamer statt schneller, vielleicht setzt da ein kleiner Trotzreflex ein?
Wer weiß es schon...

Was für ein Klagelied, ob es jemals einen Ausweg aus diesem kontraproduktivem Verhalten gibt?

Frl. Kinkerlitzchen, leicht verzweifelt, aber willens, an sich und ihrer Geduld zu arbeiten.

Der Liebste, immerhin schon Badewasser eingelassen habend und triumphierend die Abfahrt für in etwa 1 1/2 Stunden vorschlagend.
(Was tut er nur bis dahin? Möglicherweise folgendes: baden, planschen, pfeifen, eine letzte Auktion in WoW verfolgen, alle Pflanzen auf Trockenheit überprüfen und gießen - dies wird nämlich prinzipiell kurz vor Abfahrt nach irgendwo erledigt, fragen, ob es frische Socken und Unterhosen gibt und nach Übergabe selbige anziehen, seine Mails checken, ziellos in der Wohnung herumspazieren, seine Schuhe suchen, fragen, wo seine Schlüssel sind, den Computer abbauen und einpacken, fragen, ob Frl. Kinkerlitzchen ein letztes Mal am WC war, überlegen, welches Parfum heute am besten passt, fragen, ob Frl. Kinkerlitzchen eh nix vergessen hat, was er braucht, ungeduldig vorm Lift stehen und fragen, warum das Fräulein heute schon wieder so trödelt)


Und ich kann ihm nicht mal böse sein, weil ich ihn so lieb hab!

Nachsatz:
Mir fällt gerade ein, dieses Szenarion wird mit ziemlicher Sicherheit noch dreimal schlimmer, wenn wir erst Kinder haben.
Ich glaub dann verreis ich nur mehr alleine!

Freitag, 29. Dezember 2006

Einschlafen

Die Hand mit der Decke umschlungen, zur Faust geballt, ans Herz gedrückt.
Das Kissen den Verlauf von Nacken und Schultern sanft, doch stützend, nachbildend.
Draußen die Laute der anderen, geschäftig, präsent und zur gleichen Zeit so weit weg.
Um mich der Duft der Wäsche gemischt mit einem Hauch von dir.
In mir Zufriedenheit und ein Gefühl des Geborgenseins.
Friedlich.

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