[>>]

Anderorts

Samstag, 5. April 2008

U2 in Concert

Vorgestern waren sie direkt vor mir - Bono Vox, The Edge und der Rest der Truppe.
Schon cool, mal zu sehen, wie's auf so einer Rockstar-Bühne aussieht - ziemlich sauber ;o) und wie sich die vielen Feuerzeuge und Fans aus der anderen als bisher üblichen Blickrichtung ausnehmen.

Ja, tatsächlich, ich hab mir ein U2-Konzert in Wien angesehen, gemeinsam mit Frl. Spion und einigen vielen Tausend Argentiniern.
Wie das? Ganz bequem zurückgelehnt und in 3D ;o)

Ich bin bereit für die kommende Konzertsaison!!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Interessanter Ausflug

Ich hab ja schon öfter erwähnt, daß ich in meiner Tätigkeit als persönliche Assistentin bei Alex, immer wieder Neues tun und entdecken muß und darf. Heute hab ich wieder "eine neue Welt" kennengelernt.

Wir fuhren ins "Equalizent" einem Schulungs- und Beratungszentrum für Schwerhörige,Gehörlose und Gebärdensprache, wo Alex aktuell ein Praktikum macht.

Angekommen sind wir genau in der Mittagspause, im kleinen Eingangsbereich wuselte es nur so vor Menschen, die teilweise laut, teilweise leise sprachen und fast alle unterhielten sich in Gebärdensprache. Alex kann ja gebärden,wenn sie auch noch nicht perfekt ist, so versteht sie doch schon sehr viel und kann sich auch in Gebärdensprache unterhalten. Ich kam mir vor, wie in einem fremden Land, wo ich niemanden verstehen kann.

Diesmal war ich nicht nur für den Transport und die Assistenz beim Aufbau des Laptops zuständig, nein, diesmal sollte ich während der Besprechung zusätzlich für Alex Protokoll führen.
Ich saß also in einem Raum mit sieben Hörenden, wovon sechs der Gebärdensprache mächtig sind und zwei Gehörlosen. Es wurde abwechselnd gebärdet und laut gesprochen und eine Teilnehmerin übersetzte alles, was laut gesagt wurde, in die Gebärdensprache.
Für mich und die beiden Gehörlosen, die zwar Lippenlesen können, war es extrem anstrengend, dem Ganzen zu folgen.

Und dann mußte ich auch noch mitschreiben. Ein Glück, daß ich momentan echt schnell tippe ;o) Hoffe, Alex kann mit meiner Mitschrift - acht Seiten, 2259 Wörter, das hab ich mir gemerkt - auch gut weiterarbeiten!

Nach der Besprechung kochte ich noch unser Einser-Menü: Linsensauce mit Semmelknödeln und nahm dem Liebsten auch noch eine große Portion mit nach Hause.

Freitag, 16. November 2007

Wie Schnee die Welt verändert...

Gestern war ich mit der Alex in St. Pölten.
Schön war's, wir haben eine ehemalige Erzieherin von ihr besucht und gemütlich vor dem Schwedenofen alte Fotoalben angeschaut und Kaffee getrunken.
Und glücklicherweise auch noch was zu Abend gegessen.

Denn die Fahrt nach Wien dauerte statt 1/2 Stunde 3 1/2 und statt ca. 50 - 60 km hatte ich fast 200 km zurückgelegt!!

Schuld war der weiße Segen von oben.
Kaum auf der Autobahn, wurden wir schon wieder runtergeleitet - in die entgegengesetzte Fahrtrichtung bzw. auf die Bundesstraße.
Kurz vor Wien mußten wir wieder umkehren, da auch auf dieser Strecke das letzte Teilstück über die Autobahn führt, die auch schon gesperrt war.
Also zurück nach Tulln, dort wollte ich über Stockerau nach Wien fahren - aber nein, da geht ja auch die Autobahn hin!
Nun setzte kurz echte Verzweiflung ein, bis nochmal ausgiebig den Wien-Umgebungsplan studierte und doch noch einen Weg fand.

So hab ich mich mühselig von Dorf zu Dorf durchs ländliche Niederösterreich getastet, um endlich über Klosterneuburg nach Wien zu gelangen.
Von den Schönheiten der Landschaft kann ich leider nicht viel berichten, es war alles ziemlich weiß und menschenleer, hin und wieder lag ein Auto im Graben, sonst war nicht viel los auf den Straßen ;o)

Wir hatten aber echt Glück im Unglück, denn wären wir schon etwas weiter auf der Autobahn gewesen, hätten wir dort übernachten müssen. Es standen wohl einige LKW quer und haben alles blockiert, die Autobahnen waren bis heute mittag gesperrt!!!

Unfassbar, daß ein bissl Schneefall im Osten für derartiges Chaos sorgt, da müßten die Tiroler, Salzburger, Vorarlberger alle von Oktober bis März mit Pferdeschlitten unterwegs sein!
Dort ist aber (fast) nie eine Autobahn gesperrt.

Ich selbst hatte mit Winterreifen keine Probleme, ok, langsam fahren, aber keine Rutscherei oder so, im Notfall hätt ich auch noch Schneeketten mitgehabt.

Heute schaun wir uns den Wechsel an, wir fahren ins Burgenland ;o)
Gebt acht auf euch und laßt euch von ein bissl Schnee nicht einschüchtern!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Rausgekommen und rumgeflippt

Die Jungs von Clawfinger waren echt super gestern!

Geiles Konzert, kleine Location, ich in der zweiten Reihe vor der Bühne, direkt neben mir der Moshpit - ich liebe es, wenn sich die Leute einfach nix pfeifen und wild tanzen!
Natürlich war ich wieder zu feige (oder vernünftig) zum Crowdsurfen, ob ich das in diesem Leben noch erleben werde? Dabei reizt es mich so ungemein!!

Die Band war sehr nett, haben sich direkt nach dem Gig Zeit genommen, Autogramme zu geben und auch ein paar persönliche Sätze zu jedem, der mit ihnen sprechen wollte, waren problemlos möglich.
Insgesamt sehr sympathisch, sie haben nicht abgehoben und hochnäsig gewirkt.

Und es war total fein, nach langer "Fortgeh-Abstinenz" wieder mal die Nase ins Nachtleben zu halten, ich wär ja gern noch länger geblieben, aber heute mußte ich ja früh raus, die Pflicht rief ;o(

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma

weltweiter Aktionstag am 04. Oktober 2007


Free Burma!


Ich setze diesen Blogbeitrag als Zeichen für Burma - stellvertretend für viele andere Länder, in denen tagtäglich ähnliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschehen!
In der Hoffnung, daß auch viele Kleine irgendwann etwas Großes bewirken können und die Verstrickungen der Weltwirtschaft an Macht gegen das Glück des Einzelnen verlieren.


Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2
Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

[…]

Gemeinsam wurde diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Seither gilt dies als ausdrückliches Bekenntnis zu den Menschenrechten. In den letzten Tagen ist genau dieses Bekenntnis wieder gefordert. Die Vereinten Nationen müssen gemeinschaftlich die Gewalt und die Unterdrückung in Burma verurteilen. Passiert ist dies bisher nicht. Dagegen sprechen wirtschaftliche Interessen einzelner Mitglieder der UN.
Wirtschaftliche Interessen blockieren die gemeinsame Verurteilung der Taten der Militärdiktatur in Burma. Friedlich demonstrierende Menschen werden niedergeschlagen und ermordet. Mit allen Mitteln wird versucht den friedlichen Protest gewaltsam zu unterbinden und den Informationsfluss nach draussen zu verhindern, damit die Welt nichts mehr wahrnimmt. Und trotzdem dringen immer wieder Informationen nach aussen. Nichtzuletzt, weil mutige Menschen im Land über die Ereignisse berichten und sich damit in Lebensgefahr bringen. Sie leben in Todesangst und müssen jederzeit damit rechenen, dass Sie verhaftet und verschleppt werden.

Wir wollen mit dieser internationalen Aktion ein Zeichen setzen!
Wir verachten die Gewalt und den Terror in Burma.
Wir setzen uns ein für die, die aufgrund ihrer Meinung unterdrückt werden und wir solidarisieren uns mit den Menschen, die für ihr Recht demonstrieren.
Wir fordern die Vereinten Nationen auf, die Gewalt zu verurteilen.
Wir wollen Freiheit und Frieden für Burma.

Donnerstag, 27. September 2007

Die Peepshow oder Warum ich meinen Job liebe

Das Fräulein Kinkerlitzchen muß ich euch ja nicht mehr vorstellen.
Die Alex wahrscheinlich auch nicht.
Für die, die's nicht wußten: die Alex ist die Chefin vom Fräulein.

Die Alex hat auch zwei Katzen, die Aisha und die Jessie.
Beide sind sehr dicke *hust* attraktive Katzen-Damen.
Und die Alex hat eine Nachbarin, eine nette, die gerne plauscht.
Über den Zaun.
Und die Nachbarin hat einen Hund, den Timi.
Der ist alt, hört nimmer gut und sieht auch nimmer so supertoll.
Aber lieb ist er, der Timi.

Zurück zur Alex.
Die hat auch einen Garten, einen sehr kleinen.
Aber der kleine Garten hat seit Neuestem einen großen Sichtschutz.
Den hat das Fräulein Kinkerlitzchen aufgestellt.
Es gibt nämlich noch eine Nachbarin.
Eine böse, die immer über den Zaun keppelt.
Und die ist jetzt ausgeschaltet stark gebremst in ihrer Mitteilungsfähigkeit.
Das freut die Alex.

Aber eigentlich waren wir ja beim Timi.
Der Timi ist jetzt immer ganz verwirrt, wenn sein Frauerl (ihr wißt schon: die Nachbarin, die nette) mit der Alex plauscht und er nicht mehr mit den Katzen Kontakt aufnehmen kann.
Wegen dem Sichtschutz.
Der eigentlich nur böse Nachbarinnen abhalten soll.

Also haben wir für Timi ein Türl in den Sichtschutz geschnitten.
Naja, wir? Das Fräulein Kinkerlitzchen hats gemacht.
Das ist ja ihr Job. Unter anderem.
Und der Job von der Alex war, ein Schild zu basteln.
Damit sich alle auskennen.
Das mit der Laterne war dann wieder der Job vom Fräulein Kinkerlitzchen.
Und die Montage von dem Schild auch.
Das Fräulein ist nämlich die Handwerkerin im Hause Alex & Co.
Im Garten auch.

Und die Katzen können jetzt wieder super zum Timi hinauspfauchen.
Und der Timi kann jetzt wieder ganz toll die Katzen von der Alex beschnuppern.
Und die Nachbarin kann wieder in Ruhe mit der Alex übern Zaun tratschen.
Aber nur die Nette.
Die braucht dem Timi jetzt nämlich nicht mehr erklären, warum die Katzen von der Alex seit ein paar Wochen so gestreift aussehen.
Wobei auch die Nachbarin nicht genau weiß, ob der Timi die Katzen hinter dem Sichtschutz überhaupt noch sieht.
Aber riechen tut er sie sicher!
Und jetzt halt sehen auch wieder.
Dank Alex und Fräulein Kinkerlitzchen.

Das ist sie, die Peepshow:

peepshow_03

Samstag, 18. August 2007

Urlaubsrevue

Wenn ich schon endlich mal in Bloglaune bin, erledige ich auch gleich den längst fälligen Urlaubsbericht.

Es war super schön und viel besser als ich es erwartet hätte!!

Den Packstreß hatte ich diesmal ziemlich gut im Griff und nach wenigen Stunden Schlaf (die Mama vom Liebsten feierte Geburtstag) düsten wir frühmorgens Richtung Kroatien ab.

Der Campingplatz war recht schön, hügelig mit lauter Baumgruppen bzw. kleinen Wäldchen dazwischen,nicht allzuviele Leute und unser Zelt stand den ganzen Tag im Schatten, in der Hitze ein nicht zu überbietender Luxus!!
Mit einem Bad in der Korana in Slunj wurde der erste Urlaubsnachmittag verbracht.
Der Fluß wird anscheinend von vielen kleinen Quellen gespeist, überall rieselt das Wasser und das terassenförmig angelegte Dorf ist einfach nur malerisch und schön.

Nach wenig Schlaf und vielen Stunden im Auto war der erste Urlaubsgrappa vor dem Essen gleich verheerend, wir schliefen beinahe mit dem Kopf in der Suppe ein ;o)

Am nächsten Tag war der Nationalpark Plitvice angesagt.
Wahnsinn!! Es ist geradezu unwirklich schön dort, allein die Farbe des Wassers!

Kroatien2007-004

Kroatien2007-016

Es führt ein Weg mit viel Auf und Ab neben und über die Seen im Nationalpark, zum Schluß sind wir noch mit dem Elektroboot über den größten See geschippert.
Man kann sicher tagelange Wandertouren unternehmen, aber im Prinzip ist man in einem Tag gut durch.
Am Ufer des letzten Sees hing das Moos von steilen Abhängen und überall rieselte Wasser durch, dies war nur vom Boot aus erreichbar, also mieteten wir ein Ruderboot, um dies auch fotografieren zu können.

Kroatien2007-061

Die fliegenden Wechsel am Ruder - es wollte natürlich jeder mal rudern - sorgten für viel Geschwanke und Gelächter, aber keiner fiel ins Wasser.

Am nächsten Tag erreichte uns eine SMS eines Arbeitskollegen des Liebsten, Murter sei total überlaufen, sie fahren jetzt Richtung Sibenik.
Wir hatten ja keinen genauen Plan, also fuhren wir auch mal dorthin, die Autobahn geht fast bis Sibenik und wenns uns dort nicht gefallen hätte, wären wir halt die Küste weiter rauf oder runter gefahren.
Es hat schon was, einfach so ins Blaue zu fahren, gefällt mir gut!

Kaum am Hafen in Sibenik eingeparkt überfiel uns schon ein ausgesprochen femininer Herr quasi durchs Autofenster.
Ob wir ein Zimmer brauchen, er hat da eine Freundin, die alleine lebt und eine super Wohnung in der Stadt hat, er redete soviel, wir wußten gar nicht wie uns geschah. In meinem Kopf überschlugen sich ohnehin nur die Gedanken: "Er will den Liebsten abschleppen, oder einen Vierer, oh mein Gott, wir fallen gleich dem Laster anheim!" ;o) Nachdem er uns noch mitgeteilt hatte, wo er im Zweifel zu finden sei, wanderten wir lieber mal in die Tourist-Info.

Dort empfing uns eine nette Dame, die auch gleich ein hübsches Appartment für uns wußte - zufällig ihr eigenes. *g*
Das einzige was sie recht seltsam fand, war, daß wir jungen Leute kein Nachtleben brauchten, das kennt sie nur von älteren Leuten und Familien. Naja, wir argumentierten damit, daß wir in Wien leben und dort das ganze Jahr Nachtleben hätten, da bräuchten wir das im Urlaub nicht auch noch.

Nach kurzen Komplikationen, die Dame düste so schnell voraus, daß wir den Bruder des Liebsten verloren, kamen wir dann in Raslina an.
Was soll ich euch sagen, es war einfach perfekt!

Das Appartment günstig, Strand, Market, Restaurants,alles in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Der Strand nicht allzu überfüllt und Schatten durch Bäume gewährleistet.
Das Essen war sowieso nur vom Feinsten, jeden Tag frische Muscheln, Scampi, Fisch oder Gegrilltes, ich hab locker 2 Kilo zugenommen.

Kroatien2007-068

Die Tage liefen so dahin, in der Früh bin ich mit C. (die Freundin vom Bruder des Liebsten) an den Strand gegangen, zu Mittag ein Nickerchen, Schichtwechsel sozusagen, denn die Jungs schliefen immer bis Mittag, dann nochmal an den Strand und abends die Bäuche vollschlagen, begleitet von Wein und natürlich täglich einem Grappa zur Desinfektion, man muß dort ja auch wirklich aufpassen, daß man sich den Magen nicht verdirbt! Uns ist auch nix passiert, der Grappa hat super gewirkt ;o))
Abends haben wir dann meist noch was zusammen gespielt und gegen zwölf fielen die Mädels todmüde ins Bett, nachts war es auch angenehm kühl, sodaß ein guter Schlaf gewährleistet war.
Die beiden Brüder spielten meist bis in die Früh irgendwelche Netzwerkspiele - ja natürlich, ohne Laptop kann keiner von den beiden auf Urlaub fahren, wo denkt ihr denn hin?!

Zwei Tage war die Bora ziemlich stark, wir Mädels versuchten zwar tapfer am Strand zu liegen, aber es war einfach zu kalt. Am Rückweg hatten wir Mühe unsere Liegematten und Luftmatratzen zu bändigen, beinahe hätte uns der Wind ins Hafenbecken verblasen.

Kroatien2007-118

Und dort lauerten Seeschlangen und Krebse, faszinierend diese zu beobachten, wie sie miteinander kämpfen.
Jedenfalls hatten wir nach dieser Entdeckung jedesmal Angst, daß uns ein Krebs in die Zehen zwickt, sobald wir ins Wasser gingen, der Strand ging nämlich relativ weit flach hinein, bis man plötzlich am Abgrund stand, ab da war dann Schwimmen angesagt.

Der Liebste von allen hatte nach einer Woche schon ziemlich Heimweh bzw. ihm fehlte einfach die Arbeit, ich hätte es schon noch ein, zwei Wochen länger ausgehalten, er ist halt einfach ein Workaholic.
Die Heimfahrt verlief problemlos, nur begann es ab Slowenien stark zu regnen und ich fror wie jedes Mal, wenn wir aus dem Urlaub heimkehren. Seltsamerweise gibts es immer einen Wettersturz und so ein Temperaturunterschied von gut zwanzig Grad macht sich halt schon bemerkbar.
Das Resumee: Jederzeit fahr ich dort wieder gerne hin, jederzeit nehm ich diese Begleitung wieder mit auf Urlaub, es war witzig und wir fielen einander nicht auf die Nerven!!
Und jederzeit bin ich wieder für eine Fahrt ins Blaue zu haben!

Hier und hier gibts noch mehr Fotos.

Samstag, 21. Juli 2007

Wohnsitzverlagerung

Ich verabschiede mich hiermit in den wohlverdienten Urlaub!

Den Anfang nächster Woche werden wir (der Liebste, sein Bruder und dessen Holde plus meiner Wenigkeit) hier verbringen:

Plitvice

Um etwas Geld zu sparen, werden wir in der Nähe der Plitvicer Seen im Camp Korana zelten.

Danach gehts ab an die Küste, ins Blaue, denn wir haben diesmal keine Unterkunft reserviert.
Vielleicht besuchen wir Murter, auf dieser Insel habe ich viele Urlaubssommer meiner Kindheit verlebt. Murter ist für mich der Inbegriff von Sommer und Ferien, wäre interessant zu sehen, wie es jetzt dort auf mich wirkt.

Ich wünsch euch allen wunderschöne 2 Wochen, genießt den Sommer, wo immer ihr auch seid!!

Montag, 30. April 2007

Kontrastprogramme

Bin am Samstag abend noch spontan zu Hu und Celia rausgefahren. Leider ohne den Liebsten, der wollte lieber faul zuhause rumlungern.
Ich hab auch schwer überlegt, aber schlußendlich hat es mir gutgetan, doch noch zu fahren.

Aber noch vor der Ankunft eine böse Begebenheit. Mitten auf einer Dorfstraße liegt ein angefahrenes Katzerl, das noch lebt, sich aber nicht von der Straße retten kann.
Den mir nachfahrenden Wagen hab ich schnell mal mit der Warnblinkanlage ausgebremst und hab das kleine Viecherl erstmal auf den Gehsteig gelegt.
Es schien schwerst verletzt, Hinterbeine gelähmt, Blase anscheinend gesprungen, meiner Ansicht nach also nicht mehr viel zu machen.
Erstmal rief ich hilfesuchend Hu an, ob er einen Jäger kennt. Leider nein. Selbst nochmal drüberzufahren, das brachte ich nicht übers Herz. Also hab ich dann die Polizei gebeten, einen Jäger ausfindig zu machen und vorbeizuschicken, was mir auch sofort ohne Murren zugesagt wurde.
Bei der Heimfahrt war das Katzerl dann weg.

Ich hab das als schlimm empfunden, was sind das für Menschen, die ein schwer verletztes Tier seinem Leiden überlassen?
Es kann ja jedem mal passieren, daß ein Tier ins Auto läuft und man nicht ausweichen oder bremsen kann. Aber man merkt den Aufprall auf alle Fälle und dann einfach weiterzufahren ist echt schäbig.

Bei Hu und Celia wars wiedermal wunderschön, es wurde gegrillt, viele Bekannte waren da und ich fühlte mich rundum wohl.
Auch den Yogi hab ich so seit langer Zeit wiedermal gesehen.

Dort draußen fühl ich mich jedesmal wie in einer anderen Welt. Stress und Hektik fallen von mir ab, ich genieße die Natur - gut, die beiden inszenieren das auch immer toll mit Lagerfeuer, es wurde wieder getrommelt und bei den Temperaturen konnten wir bis tief in die Nacht bei Nachtigallengesang und Sternenhimmel draußen sitzen.
Bin mit einer sehr sympathischen Bekannten von Hu ins Gespräch gekommen, ich treffe bei ihm häufig ausgesprochen nette, angenehme Leute, die ich auf Anhieb mag und zu denen ich einen Draht finde. Ich bin meist auch viel entspannter, als im Alltag, zweifle weniger an mir selbst und fühl mich mit mir wohl.
Das rührt wahrscheinlich daher, daß bei diesen Leuten allgemein eine wertschätzende, offene Einstellung vorherrscht, die sich auch auf "Fremde" sofort überträgt.


Gestern dann ein vollkommen anderes Szenario: Der Wien-Marathon.

Neinnein, ich hab nicht teilgenommen ;o) Ich mußte nur quer durch die Stadt, um unsere Wohnung einem Interessenten zu zeigen.
Dieses Unterfangen war gar nicht so einfach, da ich sowohl die Wienzeile, als auch die äußere Mariahilferstraße queren mußte, beide Strecken waren aber gesperrt.
Nachdem mich der Verkehrsfluß (vergleichbar mit Freitag mittag!) immer weiter von meinem Ziel abtrieb, entschloß ich mich, das Auto zu parken und mich mit U-Bahn und per pedes in den 15. zu begeben.
Nach der Laufstrecke war die Stadt absolut leer. Direkt gespenstisch, nicht nur, daß kaum Fußgänger unterwegs waren, es fuhren eben auch keine Autos. War echt spannend, die Stadt mal so ganz anders zu erleben.
Bei der Heimfahrt war dann allerdings alles wieder wie immer.

Samstag, 2. Dezember 2006

Schule

Hihi, ich sitz grad als stilles Heinzelmännchen in der Schule.
Die Alex gibt HTML-Unterricht für 11-12jährige und ich hab sie herbegleitet.

Lustig ist das, wiedermal Unterricht zu verfolgen, der nicht auf Erwachsene zugeschnitten ist.
Vor allem die Beobachtung der Kinder, der eine liest nebenbei und surft bevorzugt auf die Lego-Seite - nur blöd, daß ihn der Ton jedesmal verrät, hehe. Der andere muß sich immer ein wenig in den Mittelpunkt stellen, weiß alles besonders genau, ist so ein kleiner Oberchecker, trotzdem nicht unsympathisch, ist sprachlich gewandt und wendet viel Wortwitz an.
Ein weiteres Mädchen hat wohl noch nicht viel mit Computern zu tun gehabt, sitzt eher still da und fragt lieber dreimal nach, ob das auch so passt, bevor sie was macht.

Aktuelle Beiträge

ohja, ich möcht...
ohja, ich möcht gar nicht wissen, wieviel das...
Kinkerlitzch3n - 18. Nov, 13:14
Hallo Kinker :), WOW......
Hallo Kinker :), WOW... das sind beeindruckende Zahlen!...
Aurisa - 18. Nov, 11:30
oooch - wie schön...
oooch - wie schön :-)) ich freu mich auch ;-)
hexamore - 11. Sep, 13:36
dankeschön, das...
dankeschön, das freut mich aber! schön, wieder...
Kinkerlitzch3n - 10. Sep, 23:00
das gefällt mir...
das gefällt mir supergut!! :-) wenn ich eines...
hexamore - 10. Sep, 21:02

User Status

Du kannst Dich hier anmelden.
Login

Status

Online seit 1617 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Nov, 13:14

Ich freue mich über Post an:

kinkerlitzch3n ät hotmail dot com

Suche



Tracker

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB